Yes! Auf der Schule angnommen worden mit sozialpädagogischem Schwerpunkt!
Dort gediegen das Abitur machen und dann Studium!
Vorgestern das derbe gefeiert- natürlich draußen. Mit Shisha und einem Kumpel eine WodkaFlasche geteilt. Der Tabak war richtig guter ausländischer. War wunderbar.
Dann die Massage war auch richtig gut und ich habe endlich ein Fitnessstudio gefunden in dem ich pumpen kann. Bis zum Sommer habe ich ein Sixpack- ist ja schon ein guter Anfang da.
Gestern Abend dann mit Lena im Kino gewesen (The Artist) und dann im Quartier was getrunken.
The Artist ist ein wunderbarer Film. Ein schwarz-weiß Stummfilm. Nur zu empfehlen! Grandiose Arbeit, allerdings nur für Leute mit einem gewissen IQ. Hauptschüler können damit nichts anfangen, aber von denen will ich gar nicht erst anfangen.
Ein Auschnitt aus dem bosshaften Leben. Einfach zum Neustart, fertig machen und verstehen.
Sonntag, 11. März 2012
Dienstag, 6. März 2012
ShishaAbende und Sommernächte
Da sitzt mal also...
Im Sonnenschein, endlich ein erstes Anzeichen des Frühlings im Sitzsack oder auf einem selbstgeflechtetem Korb oder im wildgewachsenem Gras und um einen herum nichts als die Natur.
Man sitzt in einem verlassendem Steinbruch mit ein paar Leuten.
Im Hintergrund läuft BobMarley und die Sonne scheint auf die Haut. Man chillt richtig sein Leben und man wird noch von einer Schönheit massiert, dessen Namen ich hier nicht nenne.
Man hört zwischen den ruhigen Gesprächen die Freude der Leute raus und alle wippen langsam zum Takt der Musik.
Man hat ein paar gechillte bunte Klamotten an. (Endlich aus den HugoBoss Klamotten mal raus, kein OneMillionParfum und keine Kopfhörer, kein Stress mehr der Leute, niemand der betrunken zu Techno tanzt oder co.)
An den Füßen kitzelt das Gras, weil man selbstverständlich barfuß ist und obenrum auch frei ist um die Sonne voll und ganz genießen zu können.
Irgendwann hat man auch die Shisha anbekommen und nimmt einen tiefen Zug von dem nach Wassermelone schmeckenden Tabak, hält ihn in der Lunge und stößt ihn mit einem kurzen Puster aus.
Die geformten Ringe schweben in das Sonnenlicht und verschwinden nach ein paar Sekunden im Sommer.
Man gibt den ShishaSchlauch in der Runde rum und jeder der Anwesenden lehnt sich nach dem Zug genüßlich zurück, legt sich in die Sonne, drückt sich gegen eine Person oder stützt sich auf der Decke ab, die auf dem Gras ausgebreitet ist. Man kann die Ruhe förmlich schmecken oder zumindest fühlen.
Die Luft riecht nach Sonne, Freude, Freiheit und etwas süßlichem Rauch, der von der orientalischen Wasserpfeife stammt. Man zieht die Luft in tiefen Zügen ein und überrascht sich selbst bei dem Gedanken, dass man wie ein Schmetterling nun nach Nirgendwo fliegen könnte.
Man hält inne. Schmunzelt bei diesem verrückten Gedankengang, beschließt diesem fortzufegen und nicht weiter nachzugehen.
Im nächsten Moment bekommt man den ShishaSchlauch in die Hand gedrückt, nimmt einen Zug und atmet aus und der Gedanke von eben löst sich auf in der Luft, wie die Ringe, die man ausgeatmet hat.
Es ist noch zu früh für ein Bier oder ein orientalisches Alkoholisches Getränk. Daher begnügt man sich mit Tee. Er ist heiß und schmeckt nach Minze. Der Tee stammt aus Persien und nennt sich "Perle der Minze".
Ein SchwarzTee mit Minzeblättern.
Dazu gibt es selbstgemachtes Fladenbrot, das man mit seinen Gästen teilt.
Das geht so weiter, bis es spät wird und die Fackeln aufgestellt werden und die ReaggeMusik verstummt und die Gitarre rausgeholt wird und ein leises Lied angestimmt wird.
Die Shisha wurde nachgefüllt und passend zum anbrechenden Abend wird der Geschmack von Wassermelone auf eine ruhige Minzesorte mit etwas herben Geschmack gewählt. Im Schein der Flammen flackert die ein oder andere vergessene Nacht im Kopf auf, die man aber schnell wieder verwirft.
Der Tee wird geleert und gemeinsam wird ein Bier aufgemacht. Gut und kühl gelagert stößt man damit auf den Abend an und wünscht sich das Beste für alle Anwesenden.
Es wird etwas kalt und man sammelt Holz, tauscht sich mit Fremden über die Gedanken der Welt und der Natur aus und wie das Leben so spielt.
Ein Lagerfeuer wird errichtet. Gerade groß genug um etwas Licht und Wärme zu spenden um Stockbrot zu machen.
Es ist ein schöner Abend, den man so schnell nicht vergessen wird.
Da es mittlerweile schon tief in der Nacht ist machen sich viele mit Panik beim Blick auf die Uhr auf den Weg nach Hause.
Insgeheim wundert man sich, wie man diesen Abend, der mit so viel Ruhe begonnen wurde mit so schnellen Schritten verlassen kann, man sagt nichts sondern wünscht diesen Personen eine gute Heimkehr.
Es bleiben nur eine Handvoll von Personen zurück, die noch nicht in den hektischen Alltag zurückkehren wollen, sondern sich zusammenrücken, um die Shisha scharen, sie anzünden und den Orient mit all seinen Geheimnisen schmecken.
Der Fackel wirft nur schwaches Licht auf die Gruppe und das Lagerfeuer bricht in sich zusammen und geht langsam aus.
Nur die Glut lässt den Anschein haben, dass dieses Feuer mal groß war.
Man sagt nichts sondern schaut Gedankenversunken in den aufsteigenden Rauch. Ruhe herrscht zum ersten Mal.
Es wird an nichts bestimmes gedacht. Man lässt zum ersten Mal seit Monaten seinem Kopf etwas Ruhe und genießt einfach nur den Augenblick mit einer handvoll Leuten, die genau dasselbe fühlen.
Das einzige was man hin und wieder hört ist das Blubbern der Shisha, die blutrot schimmernde Glut auf der Wasserpfeife, die ab und zu zischt und das entspannte Ausatmen des Rauches, der zum Himmel aufsteigt.
Man lehnt sich gegen die kennengelernte Person und legt den Arm um sie. Ohne einen Gedanken daran zu verschwenden weiß jeder im Kreis: "Heute Abend kann nichts schief gehen."
Alles wichtige erscheint einem klein und die untergehende Sonne, die nur noch vereinzelt Strahlen über den Hügel wirft lässt orangenes Licht auf die Lichtung spiegeln, die sich im Rauch brechen wie kleine Scherben.
Man ist entspannt und döst langsam an dem Sitznachbarn ein. Legt sich entspannt auf die Decke und die Züge der Sisha werden entspannter und der Rauch bleibt länger in der Lunge und man schmeckt jedes einzelne Bestandteil des Tabaks.
Die Augen werden müde und fallen immer häufiger zu.
Solange, bis man sich nicht mehr dagegen wehrt. Die Shisha ausgehen lässt, den Schlauch aufhängt und sich zufrieden auf die Decke legt um nach ein paar Stunden von einem sanften Luftzug und der längst aufgegangenen Sonne wecken zu lassen.
Heißer Tee mit Mlich und ein Stück Fladenbrot weckt den Geist bevor man in den See springt um sich vollkommen vom Wasser umgeben zu lassen.
Mit kurzen, schnellen Stößen schwimmt man an Land und lässt sich von der Sonne trocknen bevor man seine wenige mitgebrachten Habseligkeiten aufsammelt und sich etwas anderes anzieht.
Wenn man sich diesen Abend in den Kopf ruft entgleitet er einem immer wieder wie als würde man versuchen Wasser festzuhalten. Allerdings nicht aus übermässigen Alkoholkonsum, sondern einfach wegen der Friedlichkeit, die es kaum noch auf der Welt gibt und der Faszination des Abends, die sich einfach nicht in Worte fassen lässt.
So wie man es geschrieben hat, kann man es auch hier nicht beschreiben.
Peace out.
Im Sonnenschein, endlich ein erstes Anzeichen des Frühlings im Sitzsack oder auf einem selbstgeflechtetem Korb oder im wildgewachsenem Gras und um einen herum nichts als die Natur.
Man sitzt in einem verlassendem Steinbruch mit ein paar Leuten.
Im Hintergrund läuft BobMarley und die Sonne scheint auf die Haut. Man chillt richtig sein Leben und man wird noch von einer Schönheit massiert, dessen Namen ich hier nicht nenne.
Man hört zwischen den ruhigen Gesprächen die Freude der Leute raus und alle wippen langsam zum Takt der Musik.
Man hat ein paar gechillte bunte Klamotten an. (Endlich aus den HugoBoss Klamotten mal raus, kein OneMillionParfum und keine Kopfhörer, kein Stress mehr der Leute, niemand der betrunken zu Techno tanzt oder co.)
An den Füßen kitzelt das Gras, weil man selbstverständlich barfuß ist und obenrum auch frei ist um die Sonne voll und ganz genießen zu können.
Irgendwann hat man auch die Shisha anbekommen und nimmt einen tiefen Zug von dem nach Wassermelone schmeckenden Tabak, hält ihn in der Lunge und stößt ihn mit einem kurzen Puster aus.
Die geformten Ringe schweben in das Sonnenlicht und verschwinden nach ein paar Sekunden im Sommer.
Man gibt den ShishaSchlauch in der Runde rum und jeder der Anwesenden lehnt sich nach dem Zug genüßlich zurück, legt sich in die Sonne, drückt sich gegen eine Person oder stützt sich auf der Decke ab, die auf dem Gras ausgebreitet ist. Man kann die Ruhe förmlich schmecken oder zumindest fühlen.
Die Luft riecht nach Sonne, Freude, Freiheit und etwas süßlichem Rauch, der von der orientalischen Wasserpfeife stammt. Man zieht die Luft in tiefen Zügen ein und überrascht sich selbst bei dem Gedanken, dass man wie ein Schmetterling nun nach Nirgendwo fliegen könnte.
Man hält inne. Schmunzelt bei diesem verrückten Gedankengang, beschließt diesem fortzufegen und nicht weiter nachzugehen.
Im nächsten Moment bekommt man den ShishaSchlauch in die Hand gedrückt, nimmt einen Zug und atmet aus und der Gedanke von eben löst sich auf in der Luft, wie die Ringe, die man ausgeatmet hat.
Es ist noch zu früh für ein Bier oder ein orientalisches Alkoholisches Getränk. Daher begnügt man sich mit Tee. Er ist heiß und schmeckt nach Minze. Der Tee stammt aus Persien und nennt sich "Perle der Minze".
Ein SchwarzTee mit Minzeblättern.
Dazu gibt es selbstgemachtes Fladenbrot, das man mit seinen Gästen teilt.
Das geht so weiter, bis es spät wird und die Fackeln aufgestellt werden und die ReaggeMusik verstummt und die Gitarre rausgeholt wird und ein leises Lied angestimmt wird.
Die Shisha wurde nachgefüllt und passend zum anbrechenden Abend wird der Geschmack von Wassermelone auf eine ruhige Minzesorte mit etwas herben Geschmack gewählt. Im Schein der Flammen flackert die ein oder andere vergessene Nacht im Kopf auf, die man aber schnell wieder verwirft.
Der Tee wird geleert und gemeinsam wird ein Bier aufgemacht. Gut und kühl gelagert stößt man damit auf den Abend an und wünscht sich das Beste für alle Anwesenden.
Es wird etwas kalt und man sammelt Holz, tauscht sich mit Fremden über die Gedanken der Welt und der Natur aus und wie das Leben so spielt.
Ein Lagerfeuer wird errichtet. Gerade groß genug um etwas Licht und Wärme zu spenden um Stockbrot zu machen.
Es ist ein schöner Abend, den man so schnell nicht vergessen wird.
Da es mittlerweile schon tief in der Nacht ist machen sich viele mit Panik beim Blick auf die Uhr auf den Weg nach Hause.
Insgeheim wundert man sich, wie man diesen Abend, der mit so viel Ruhe begonnen wurde mit so schnellen Schritten verlassen kann, man sagt nichts sondern wünscht diesen Personen eine gute Heimkehr.
Es bleiben nur eine Handvoll von Personen zurück, die noch nicht in den hektischen Alltag zurückkehren wollen, sondern sich zusammenrücken, um die Shisha scharen, sie anzünden und den Orient mit all seinen Geheimnisen schmecken.
Der Fackel wirft nur schwaches Licht auf die Gruppe und das Lagerfeuer bricht in sich zusammen und geht langsam aus.
Nur die Glut lässt den Anschein haben, dass dieses Feuer mal groß war.
Man sagt nichts sondern schaut Gedankenversunken in den aufsteigenden Rauch. Ruhe herrscht zum ersten Mal.
Es wird an nichts bestimmes gedacht. Man lässt zum ersten Mal seit Monaten seinem Kopf etwas Ruhe und genießt einfach nur den Augenblick mit einer handvoll Leuten, die genau dasselbe fühlen.
Das einzige was man hin und wieder hört ist das Blubbern der Shisha, die blutrot schimmernde Glut auf der Wasserpfeife, die ab und zu zischt und das entspannte Ausatmen des Rauches, der zum Himmel aufsteigt.
Man lehnt sich gegen die kennengelernte Person und legt den Arm um sie. Ohne einen Gedanken daran zu verschwenden weiß jeder im Kreis: "Heute Abend kann nichts schief gehen."
Alles wichtige erscheint einem klein und die untergehende Sonne, die nur noch vereinzelt Strahlen über den Hügel wirft lässt orangenes Licht auf die Lichtung spiegeln, die sich im Rauch brechen wie kleine Scherben.
Man ist entspannt und döst langsam an dem Sitznachbarn ein. Legt sich entspannt auf die Decke und die Züge der Sisha werden entspannter und der Rauch bleibt länger in der Lunge und man schmeckt jedes einzelne Bestandteil des Tabaks.
Die Augen werden müde und fallen immer häufiger zu.
Solange, bis man sich nicht mehr dagegen wehrt. Die Shisha ausgehen lässt, den Schlauch aufhängt und sich zufrieden auf die Decke legt um nach ein paar Stunden von einem sanften Luftzug und der längst aufgegangenen Sonne wecken zu lassen.
Heißer Tee mit Mlich und ein Stück Fladenbrot weckt den Geist bevor man in den See springt um sich vollkommen vom Wasser umgeben zu lassen.
Mit kurzen, schnellen Stößen schwimmt man an Land und lässt sich von der Sonne trocknen bevor man seine wenige mitgebrachten Habseligkeiten aufsammelt und sich etwas anderes anzieht.
Wenn man sich diesen Abend in den Kopf ruft entgleitet er einem immer wieder wie als würde man versuchen Wasser festzuhalten. Allerdings nicht aus übermässigen Alkoholkonsum, sondern einfach wegen der Friedlichkeit, die es kaum noch auf der Welt gibt und der Faszination des Abends, die sich einfach nicht in Worte fassen lässt.
So wie man es geschrieben hat, kann man es auch hier nicht beschreiben.
Peace out.
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